Psychische Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen: Pflicht - aber auch Chance!

Wussten Sie, dass mittlerweile auch kleine Unternehmen (1-9 Beschäftigte) zur Dokumentation der psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) verpflichtet sind?

Laut der aktuellen DAK-Studie lagen psychische Erkrankungen mit einem Anteil von 17% hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Krankenstand erstmals an zweiter Stelle und haben somit in 2016 ihren bisherigen Höchststand erreicht!

Was ist seitens des Arbeitgebers zu tun?


Das Gesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber zur Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung.

Woraus resultiert diese Verpflichtung?

Aus dem Arbeitsschutzgesetz

§5 Durchführung

§6 Dokumention

novelliert 09/2013

Was genau hat sich im Zuge der Novellierung geändert?


1. Auch psychische Belastungen der Arbeit sind zukünftig zu berücksichtigen.
2. Dokumentationspflicht auch für kleine Unternehmen (1-9 Beschäftigte).

Welche Konsequenzen sind bei Nichtbeachtung zu befürchten?


Bei Nichtbeachtung können
- Schadensersatzklagen von betroffenen Arbeitnehmern
- Regressforderungen von Leistungsträgern
- Nachteil bei Arbeitsgerichtsprozessen drohen

Worauf fokussiert die psychische Gefährdungsbeurteilung?


Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen & Mitarbeitern werden Belastungsrisken im Unternehmen identifiziert und geeignete Maßnahmen abgeleitet.

Psychische Gefährdungsbeurteilung - Pflicht oder Chance?

Pflicht, ja:
Alle Unternehmen, unabhängig von Größe und Mitarbeiteranzahl, sind zur Durchführung und Dokumentation einer PGB verpflichtet.
Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, so drohen bei nachweislich psychischer Erkrankung von Mitarbeitenden nicht unerhebliche Regresspflichten und Bußgelder.


Chance, ja:
Sorgen Sie für ein gutes Betriebsklima, eine ausgewogene Work-Life-Balance und verhindern Sie damit langwierige Ausfälle oder gar Verluste von Leistungsträgern aufgrund von psychischen Erkrankungen. Die PGB stellt den ersten Schritt dar!

 

 

 

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